Mithelfen

Hängen Sie Fledermauskästen auf, um neue Quartiere zu schaffen.
Foto: Stiftung Fledermausschutz
Pflanzen Sie einheimische Blumen...
Foto: Stiftung Fledermausschutz
...um Nahrung von Fledermäusen zu fördern.
Foto: Stiftung Fledermausschutz
Lassen Sie sich von der Faszination anstecken und geben Sie Ihr erlangtes Wissen weiter.
Foto: Stiftung Fledermausschutz
Spenden Sie jetzt! – Zahlreiche Tier- und Artenschutzprojekte sind nur dank Ihrer Unterstützung möglich.
Foto: Manuel Ruedi, Muséum Genève

Damit Fledermäuse in unserem Land überleben können, sind sie auf das Wohlwollen von Bevölkerung und Politik angewiesen.

Nur wenn ihnen bekannt ist, dass Fledermäuse bestimmte Ansprüche an ihren Lebensraum stellen und diese auch berücksichtigt werden, haben die kleinen Flatterer eine Überlebenschance.

 

Höchste Priorität hat der Schutz bestehender Fledermaus-Lebensräume. Es ist zwar grundsätzlich möglich, zerstörte Lebensräume wieder herzustellen. 

Helfen Sie deshalb mit, Fledermaus-Lebensräume zu erhalten:

Vermeiden Sie die Störung von ruhenden Tiere in ihren Unterschlüpfen.

Verzichten Sie auf das Verschliessen von Fassadenspalten, wenn es nicht zwingend notwendig ist.

Setzen Sie sich ein für den uneingeschränkten Erhalt bekannter Fledermausquartiere an Gebäuden und in  Bäumen, sowie für den Schutz unterirdischer Winterschlafquartiere.

Kontaktieren Sie frühzeitig den Kantonalen-Fledermausschutzbeauftragten, falls Änderungen an oder in der Nähe von bekannten Fledermausquartieren geplant werden.

Schützen Sie wertvolle Jagdlebensräume wie naturnahe Gärten, Hecken, strukturreiche Waldränder, Hochstammobstbaumgärten, alte Bäume, artenreiche Wiesen und Feuchtgebiete – egal welcher Grösse.

Verzichten Sie auf den Einsatz von synthetischen Pflanzen- und Insektenbekämpfungsmitteln. Viele davon sind nicht nur unnötig, sondern schaden nebst unseren Fledermäusen auch Ihrer eigenen Gesundheit.

Tragen Sie dazu bei, die nächtliche Lichtverschmutzung in der Schweiz zu reduzieren. Von nächtlicher Dunkelheit profitieren nicht nur Fledermäuse, sondern auch zahlreiche andere Tierarten – und nicht zuletzt Ihre eigene Gesundheit profitiert.

Gärten mit einheimischen Bäumen, Sträuchern...
Foto: Stiftung Fledermausschutz
...und Blumen, welche Insekten fördern, die den Fledermäusen als Nahrung dienen.
Foto: Stiftung Fledermausschutz
Einige dieser Pflanzen gedeihen auch in Balkonkistchen...
Foto: Stiftung Fledermausschutz
...und erfreuen uns mit Blüten und Blütenbesuchern.
Foto: Stiftung Fledermausschutz
In Teichen entwickeln sich viele Beuteinsekten und sie sind auch Trinkstellen für Fledermäuse.
Foto: Stiftung Fledermausschutz
Fledermauskästen bieten zusätzliche Tagesschlafverstecke.
Foto: Stiftung Fledermausschutz
Scheiterbeigen werden von Rauhautfledermäusen als Winterquartier genutzt werden.
Foto: Stiftung Fledermausschutz
Garten und Balkon sollen nur dort beleuchtet werden, wo es notwendig ist – und nur solange wie nötig.
Foto: Stiftung Fledermausschutz

Pflanzen Sie in Ihrem Garten einheimische Blumen, Sträucher und Bäume (pdf). Damit schaffen Sie Strukturen und fördern Insekten, welche unseren Fledermäusen als Nahrung dienen.

Viele dieser Blumen und Sträucher eignen sich auch für den Balkon. Verzichten Sie dabei sowohl im Garten als auch auf dem Balkon auf Insektizide.

Viele Insekten sind während einem Teil ihres Lebens auf Gewässer angewiesen. So helfen auch Gartenteiche die Fledermausnahrung zu fördern. Zudem sind sie auch Trinkstellen für Fledermäuse.

Wie überall gilt auch im Garten und auf dem Balkon: Beleuchten (pdf) Sie nur wo notwendig und nur so lange wie nötig.

 

Mit geschützt aufgestellten Scheiterbeigen bieten Sie Rauhautfledermäusen ein Winterquartier.

Es gibt Fledermauskästen zum Aufhängen an Bäumen,
Foto: Stiftung Fledermausschutz
an Hausfassaden,
Foto: Stiftung Fledermausschutz
zum Integrieren in die Hausfassade,
Foto: Stiftung Fledermausschutz
sowie Anleitungen um Kästen selber zu bauen.
Foto: Stiftung Fledermausschutz

Mit dem Anbringen von Fledermauskästen an Gebäudefassaden und an Bäumen in Wäldern und Gärten können Fledermäusen zusätzliche, wertvolle Quartiere angeboten werden.

Informieren Sie sich über unsere Tipps und laden Sie Bauanleitungen auf unserer Seite über Verstecke herunter.

Lassen Sie sich von der Faszination Fledermaus anstecken...
Foto: Stiftung Fledermausschutz
...und besuchen Sie unsere Veranstaltungen oder Kurse.
Foto: Stiftung Fledermausschutz
Stecken Sie weitere Personen mit Ihrer Begeisterung für Fledermäuse an...
Foto: Stiftung Fledermausschutz
...und helfen Sie über Mythen und Ängste aufzuklären.
Foto: Stiftung Fledermausschutz
Setzen Sie sich zusammen mit uns für unsere faszinierenden Flatterer ein!
Foto: Stiftung Fledermausschutz

Helfen Sie uns, die Akzeptanz gegenüber Fledermäusen in der Öffentlichkeit zu verbessern. Angst vor Fledermäusen ist meist auf fehlendes Wissen oder Falschinformationen zurückzuführen. Dies bedeutet, dass mit einfachen Mitteln wie mit einem einfühlenden, fachlich fundierten Gespräch oft bereits viel bewirkt werden kann.

 

Eignen Sie sich dazu neues Wissen rund um Fledermäuse anBesuchen Sie unsere Fledermaus-Welt, unsere Veranstaltungen oder unsere Kurse!

Werden Sie Teil unseres Teams für Öffentlichkeitsarbeit und beteiligen Sie sich an Informationsständen, lernen Sie Fledermausexkursionen oder Schulworkshops zu leiten und teilen Sie Ihre Begeisterung für die faszinierenden Tiere.
Informieren Sie sich auf unserer Bildungsseite und kontaktieren Sie uns.

Helfen Sie Fledermaus-Findlingen, indem Sie korrekte Erste Hilfe leisten.

 

Vermeiden Sie unnötige Katzenopfer: Achten Sie darauf, dass Ihre Katze während der Dämmerung und nachts zuhause bleibt.

Fledermäuse dürfen nur von ausgebildeten Fachpersonen gepflegt werden. Es ist immer nur eine befristete Notmassnahme, denn Fledermäuse sind Wildtiere und müssen wieder in die Natur entlassen werden. Falls Sie in unserer Fledermaus-Notpflegestation mithelfen oder eine eigene betreiben wollen, so kontaktieren Sie uns.

Falls Sie selber bei der Notpflege mithelfen möchten, kontaktieren Sie uns.

Unsere Tier- und Artenschutzprojekte sind nur Dank Ihrer Spende möglich!
Foto: Manuel Ruedi, Muséum Genève

Unterstützen Sie unsere Arbeit finanziell. Für die Umsetzung zahlreicher Projekte im Tier- und Artenschutz sind wir auf Spenden angewiesen. Dies betrifft vor allem auch den Unterhalt unserer Fledermaus-Notpflegestation sowie das Fledermausschutz-Nottelefon.

 

Falls Sie erwägen, uns in Ihrem Testament zu begünstigen und weitere Auskünfte über unsere Arbeit, unsere Stiftung oder über die Regelung Ihres Nachlasses wünschen, stehen wir gerne für ein persönliches Gespräch und weitere Informationen zur Verfügung.