Langohren

In der Schweiz gibt es drei Langohrarten, die äusserlich nur schwer voneinander zu unterscheiden sind: Braunes Langohr, Graues Langohr und Alpenlangohr.
Langohren ziehen in kleinen Kolonien in Dachstöcken ihre Jungen auf. Das Braune Langohr nutzt hierfür auch Baumhöhlen.

Alle drei Langohrarten sind bedroht und haben höchste Nationale Priorität. Besonders im Mittelland sind die Bestände rückläufig.

Die Stiftung Fledermausschutz hat deshalb ein Nationales Schutz- und Monitoringprogramm Langohren entwickelt, um die bestehenden Kolonien zu erhalten und die Kolonieentwicklung zu überwachen.

Rund 140 Wochenstubenquartiere werden heute von ehrenamtlich Mitarbeitenden überwacht. Da die Tiere sich oft im Gebälk der Dachstöcke verstecken, können sie zwar nur selten exakt gezählt werden, doch mit der regelmässigen Erfassung frischer Kot-Chegeli lässt sich der aktuelle Quartierbesatz indirekt kontrollieren.