Die Herausforderungen im Fledermausschutz entwickeln sich stetig weiter. Um Schritt zu halten, müssen sich auch die professionellen Fledermausschützer*innen weiterbilden. Hierfür treffen sich die Verantwortlichen der Regionalen Koordinationsstellen für Fledermausschutz RKF der Deutschschweiz und des Tessins zweimal jährlich, um Erfahrungen auszutauschen, Probleme zu diskutieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. 13 aktuelle und ehemalige RKF, drei Gäste und vier Vertreter*innen der Stiftung Fledermausschutz folgten der Einladung zu diesem Treffen. Traktandiert waren unter anderem die Vorstellung des Projekts InfoBat, verschiedene Neuerungen im Bereich Windenergie, ein Projekt zum Schutz von Fledermäusen vor Beleuchtungsproblemen in Kirchendachstöcken oder die Weiterentwicklung der Datenbank Swissbat.
Miriam Lutz-Mühlethaler und Erich Mühlethaler wurden für ihr über 40-jähriges Engagement für die Fledermäuse des Kantons Graubünden geehrt. Seit 1988 übten sie das Mandat als Regionale Fledermaus-Expert*innen RFE, respektive Kantonale Fledermausschutz-Beauftragte aus, welches mittlerweile in RKF umbenannt wurde.
Auch Lea Morf gibt ihr Amt als RKF des Kantons Zürich per Ende 2025 nach 26 Jahren ab, auch sie wurde für ihre Verdienste geehrt.