Schweizerisches Daten- und Informationszentrum für Fledermäuse
Das Bundesamt für Umwelt BAFU unterstützt die Stiftung Fledermausschutz beim Betrieb von "InfoBat - Schweizerisches Daten- und Informationszentrum für Fledermäuse" (bis 2025 "Schweizerische Koordinationsstelle für Fledermausschutz KOF/CCO"), bzw. deren Zweigstellen in Genf und Zürich. InfoBat ist ein gemeinsames Projekt des Naturhistorischen Museums Genf MHNG und der Stiftung Fledermausschutz. Die Zweigstelle Zürich koordiniert die Fledermausschutzaktivitäten in der östlichen Landeshälfte und im Tessin (19 Kantone). Die Zweigstelle Genf ist für 7 Kantone der Westschweiz zuständig.
2026 soll InfoBat eine eigene Website in 3 Landessprachen erhalten.
Leistungen
Im Rahmen des Betriebs von InfoBat erbringen die Stiftung Fledermausschutz und das Naturhistorische Museum Genf folgende Leistungen:
- Datenzentrum: Unterhalt, Schulung, Support, Datenvalidierung, Datenmanagement, Datenerhebung, Datenauswertung: zentrale Online-Faunadatenbank
- Koordination Umsetzung bundesrechtliche und internationale Schutzbestimmungen sowie Umsetzung konzeptionelle Vorgaben
- Erfassung, Schutz und Förderung von Fledermausbeständen
- Leitung Schutzprogramme für besonders bedrohte Fledermausarten und aussergewöhnliche Fledermausbestände
- Arten- und Lebensraumförderung: Erarbeitung von Grundlagen, Beratung Artenförderung, Schutz und Förderung Lebensräume
- Leitung Netzwerk Regionale Koordinationsstellen Fledermausschutz
- Nationale und internationale Zusammenarbeit: InfoSpecies, nationale Arbeitsgruppen, Eurobats
- Behebung von Wissenslücken, Entwicklung Datenbanken
Grundlagen
Der Betrieb von InfoBat basiert auf nationalen Gesetzgebungen und Verordnungen sowie internationalen Abkommen sowie zahlreicher konzeptioneller Grundlagen, von welchen die Rote Liste bedrohter Arten sowie die Liste der National Prioritären Arten von besonderer Bedeutung sind.
Die Umsetzung von InfoBat beruht auf Mehrjahresplanungen, welche mit dem Bundesamt für Umwelt BAFU abgesprochen sind.