Datenzentrum KOF

Die Schweizerischen Koordinationsstellen KOF/CCO erbringen einerseits Leistungen als Datenzentrum und andererseits als Beratungszentrum. Der Leistungskatalog Datenzentrum umfasst folgende Themenblöcke:

  • Erarbeitung von Vorgaben zur koordinierten Erfassung von Fledermausfaunadaten durch die Kantonalen Fledermausschutz-Beauftragten KOF/CCO. Validierung der Faunadaten der Kantonalen Fledermausschutz-Beauftragten, Zusammenführung und Übermittlung an das SZKF.

  • Zusammenarbeit mit anderen nationalen Datenzentren/Artenzentren, welche sich unter "Info Species" zusammengeschlossen haben.

  • Leitung von Monitoringprogrammen für besonders bedrohte Fledermausarten wie Mausohren oder die Kleinen Hufeisennase.

  • Führen eines wissenschaftlichen Bestimmungsschlüssels und einer Bestimmungssammlung

  • Einschätzung des Zustands der einheimischen Fledermauspopulationen, Ableitung von Bestandestrends und Gefährdungsursachen der einheimischen Fledermausarten

 

Datenabgabe:

Die KOF sammelt, validiert und verwaltet fledermausfaunistische Daten aus der östlichen Landeshälfte (18 Kantone) und leitet sie ans SZKF weiter. Diese Grundlagen können Aussenstehenden für wissenschaftliche Auswertungen, Umweltverträglichkeitsprüfungen, Planungen und andere Projekte abgegeben werden.

Entsprechende Datenanfragen sind direkt an das SZKF zu richten, mit dem wir eng zusammenarbeiten. Es ist eine frühzeitige Kontaktnahme mit dem SZKF zu empfehlen. Es ist zudem die Deontologie der faunistischen und floristischen Datenzentren der Schweiz (Info Species) zu beachten.

Interpretation von abgegebenen Daten:
Für jegliche Interpretation von abgebenen Daten wird dringend empfohlen, die zuständigen Kantonalen Fledermausschutz-Beauftragten zu kontaktieren.

Datenerfassung:
Die Bestimmung und somit die Erfassung von Fledermausvorkommen ist anspruchsvoll und somit in der Regel einem Fledermausexperten vorbehalten. Wer eine Fledermausart nachgewiesen hat, soll den zuständigen Kantonalen Fledermausschutz-Beauftragen kontaktieren, damit dieser den Nachweis validieren und in der kantonalen Datenbank erfassen kann.