Artportraits


Jede dritte wildlebende Säugetierart ist hierzulande eine Fledermausart, insgesamt sind es 30 verschiedene Arten. Wir stellen Ihnen eine Auswahl vor.

Abendsegler - Jäger im freien Luftraum: Mit schmalen Flügeln von 40 cm Spannweite fliegen Abendsegler schnell und hoch über den Baumwipfeln. Sie jagen schwärmende Kleininsekten, Falter und Käfer.
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Ein Winzling unter den Kleinsten: Eine Zwergfledermaus hat problemlos in einer Streichholzschachtel Platz, besiedelt auch Neubauten und frisst jedes herumschwirrende Insekt, das ihr kleines Mäulchen schnappen kann.
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Rauhautfledermäuse treffen im Herbst aus Nordosteuropa in der Schweiz ein. Männchen balzen mit Zirplauten aus ihrem Versteck in Baumhöhlen und Fassadenspalten um die Gunst der Weibchen und vollführen Schauflüge vor dem Quartier.
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Mückenfledermaus - die Kleinste der Kleinen: Die Mückenfledermaus ist die kleinste einheimische Fledermausart. Ein ausgewachsenes Tier kann weniger als ein Stück Würfelzucker wiegen - also nicht einmal 5 Gramm.
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Wasserfledermäuse - Jägerinnen über stillen Wassern: Sie verstecken sich tagsüber meist in Baumhöhlen in Wäldern. Auf immer denselben «Flugstrassen» fliegen sie von ihren Verstecken ins Jagdgebiet.
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Langohren - Rüttelflugspezialist und Falterfresser: Mit seinen riesigen Ohren hört das Braune Langohr die Krabbelgeräusche seiner Beute viermal besser als der Mensch! Und mit seinen extrem breiten Flügeln kann es sogar im Rüttelflug an Ort in der Luft verharren.
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Mausohren - typische Dachstockbewohnerinnen: In ruhigen und warmen Dachstöcken werden im Juni und Juli die Jungen, in der Regel ein einziges pro Muttertier, aufgezogen.

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Die Kleine Hufeisennase - Fragile Seltenheit im Aufwind: Vor 50 Jahren war die Kleine Hufeisennase in der Schweiz weit verbreitet. Dann nahmen die Bestände drastisch ab. Nun scheint der Turnaround geschaft.
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